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 Highlights

Unvergessene Höhepunkte, also Highlights, gab es in der Vereinsgeschichte des Spielmannszuges in großer Anzahl. Es begann 1954 mit der erstmaligen Teilnahme an einem Musikwettstreit in Hasbergen. Für ältere Aktive unvergessen auch die Aufführung des „Großen Zapfenstreichs“ mit der Schützenkapelle Venne (Ltg. Willi Ebeling) beim Jubiläumsschützenfest in Ostercappeln im Jahre 1955. Nach der Durststrecke folgten die drei Fahrten nach Berlin (1975, 1977 und 1982). Von 1978 bis 1992 nahm der SZ insgesamt 12mal am Rosenmontagszug in Köln teil. In den 70er und 80er Jahren vermittelte der Festwirt des Schützenvereins, Günter Landermann aus Bruchmühlen dem Spielmannszug viele tolle Auftritte in seiner Heimatgemeinde und im benachbarten Westfalen bis nach Bielefeld und darüber hinaus. Die Teilnahme an vielen Musikfesten im gesamten norddeutschen Raum und in Nordrhein-Westfalen müssen hier erwähnt werden, können aber nicht im einzelnen aufgeführt werden. Stellvertretend für die Teilnahme an vielen Schützenfesten sollen hier die jährliche Teilnahme bei den Schützenfesten unseres Muttervereins in Vehrte und beim Schützenfest in Stirpe-Ölingen genannt werden.

 Ebenfalls nicht aufgezählt werden können die vielen Auftritte bei anderen Veranstaltungen aller Art. Erwähnt werden müssen auf jeden Fall die vielen Aktivitäten innerhalb des Spielmannszuges. Ulrich Schevemann war es zu verdanken, der mit immer neuen Ideen Wanderungen, Fahrradrallyes, Ausflugsfahrten, Karnevalssitzungen, Weihnachtsfeiern usw. organisierte. Diese Abwechslungen zwischen den Spielterminen war für den Zusammenhalt und die Kameradschaft sehr wichtig. In den besten Jahren hatte der SZ teilweise über 50 Auftritte jährlich zu bewältigen. Die Spieltermine und auch die vereinsinternen Veranstaltungen haben in den letzten Jahren merklich abgenommen, immerhin 28 Auftritte waren es noch im Jahre 2004. Besondere Erwähnung verdienen unsere eigenen Musikfeste, die ab 1980 jeweils im Mai auf dem Hof Möllenbrock durchgeführt wurden. Die Veranstaltung "Ein Wochenende auf dem Bauernhof" ist jedenfalls im weiten Osnabrücker Land zu einem Begriff geworden. 23mal wurde das Fest bisher als "Hoffest" veranstaltet, das nächste ist für Mai 2006 geplant. Als wichtigster Höhepunkt im Vereinsleben des Spielmannszuges gilt wohl der Bau eines  Vereinsheimes. 1982 wurde auf dem Hof Möllenbrock begonnen und 1984 wurde das neue Heim eingeweiht. Nur durch das wirklich großzügige Verhalten von "Bubi" und Angelika Möllenbrock sowie durch die Eigenleistungen der Spielleute beim Bau war diese tolle Leistung möglich geworden. Es wäre heute undenkbar, den SZ ohne sein Heim am Leben zu erhalten.

 

 

Reinhard Wobker, Dorfstr. 14A, 49191 Belm  | reinwobker@web.de
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